Pflegehinweise des Weihnachtsbaums

Zunächst ist es natürlich ratsam dem Baum ein wenig Zeit zu geben sich an die Temperaturen im Wohnzimmer zu gewöhnen .

Je langsamer und schonender er an die sommerlich warmen Temperaturen gewöhnt wird , desto höher ist die Wahrscheinlichkeit nach der Mietdauer wieder anzuwachsen. Stellen Sie ihn dazu vielleicht in die Garage , in den Keller oder einen anderen unbeheizten Ort ( bitte lassen Sie den Baum nicht länger als 2 Tage im Karton da er Wasser benötigt ).

Wenn der Tag des Schmückens gekommen ist (WICHTIG!!! Bitte Anleitung in der Versandtasche befolgen -Karton wird wiederverwendet!) und Sie Mia im Wohnzimmer aufgestellt haben gießen Sie Mia täglich, so dass immer ein wenig Wasser ca. 15 mm hoch im Topf steht . Geben Sie ihm auch nach dem Abbau und vor der Abholung Zeit sich langsam wieder an die winterlich kühlen Temperaturen zu gewöhnen und stellen Sie Ihn eingepackt ( nach Anleitung ) wieder in den Keller , die Garage o.ä.

Mia wird es Ihnen Danken und evtl. im nächsten Jahr erneut Ihr Wohnzimmer zur Weihnachtszeit dekorieren.


Erschütternde Fakten über Weihnachtsbäume und wie sie mit dem Welthunger in Verbindung stehen.

Wir haben uns selbst kritisch gefragt, in welchem Maße unsere Topfbäume die Welt verbessern.

Dazu war natürlich etwas Recherche notwendig.

Wir schauten zuerst einmal nur auf unser Heimatland. Allein in Deutschland werden jährlich 27 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die Herstellung dieser überaus riesigen Menge verschlingt natürlich auch eine enorme landwirtschaftliche Fläche von 50.000 Hektar - eine Fläche, die 70.000 Fußballfeldern gleich kommt.

Im Vergleich zu einer Agrarfläche von 0,2 Hektar, die ein Mensch benötigt, um seine Nahrung für ein ganzes Jahr zu produzieren, ist das eine extrem hohe Zahl.

Wir wollten herausfinden, wie viel Hektar Weihnachtsbaumkulturen eingespart werden, wenn jeder von uns einen Tannenbaum mietet, der im Topf gewachsen ist und der mehrere Jahre als Weihnachtsbaum dienen könnte. Da man von ca. dreimaliger Nutzung pro Baum mit jeweils zwei Jahren Erholung zwischen den Weihnachtsfesten ausgehen kann, benötigt man nur ca. 33% der gesamten Anbaufläche für Weihnachtsbaumkulturen. Das sind 16.500 Hektar. Dies hätte zur Folge, dass nun 33.500 Hektar zusätzlich für die Erzeugung von Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen.
Die erschreckende Wahrheit ist, dass mit der neu gewonnenen Ackerfläche ca. 2 Millionen Menschen, also z.B. ganz Hamburg, einen Monat lang ernährt werden könnten. Und das ist nur für Deutschland gerechnet. Was wäre erst weltweit zu erreichen?

Bei derzeitigem Welthunger ist es höchste Zeit umzudenken.

Fazit: Topfbaum mieten bedeutet, Überleben sichern und nicht nur das des Baumes, sondern allem voran das unserer Menschlichkeit.